Das Insektensterben geht weiter
Auch unsere Honigbienen sind davon betroffen!
Vielschichtige Gründe für das Insektensterben sind bekannt:
immenser Flächenverbrauch und -versiegelung, Lichtverschmutzung, Insektizide und Pestizide,
Monokulturen und intensive Landwirtschaft und gleichzeitig noch der massive Einfluss des Klimawandels usw. tragen dazu bei.
Mehr dazu findet ihr hier:
An dieser Stelle muss nun unweigerlich ein großes DANKE an den Webadmin der 'imker-oehringen.de' Webseite erfolgen:
Danke Stephan für die vielen tollen Bilder und Informationen, die du auf der Webseite zur Verfügung stellst!





Über unsere Bienen
Ein Imker ohne Bienen taugt bekanntlich nicht viel. Da ja das Bienenjahr bereits einen Rahmen über die möglichen Aktivitäten der Bienen selbst
und natürlich auch über die des Imkers vorgibt, musste ich wohl den günstigen Zeitpunkt abwarten, um an Bienenvölker zu kommen.
Da mein Entschluss zu Imkern Ende August fiel, und somit das Bienenjahr fast rum, hatte ich genügend Zeit um meinen Start zu planen.
Diese 'Planung' fand zunächst nur im Internet statt. Über mehr oder weniger hilfreiche Webseiten las ich mich zunächst ins Thema ein.
'Imkern for absolute Beginners' war zunächst mein Leitfaden. Die ersten beiden bestellten Bücher waren eher nicht so erfrischend; bis ich dann
auf Dr. Gerhard Liebig stieß. "Einfach Imkern" heißt das Buch und hat mir unheimlich gut weiter geholfen.
Anfang 2023 habe ich meinen Mitgliedsantrag für den 'Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen', kurz: Imker Öhringen, beim Vorsitzenden Andreas
Grathwohl in den Briefkasten geworfen. Warum grade die Imker Öhringen? Bei der Laga 2016 in Öhringen stand auch der neue Pavillon (mit Wabengrundriss !)
des Imkervereins und wir waren dort öfter zu Besuch und stark beeindruckt!!
Und so kamen wir auch zu unseren ersten 'richtigen' Bienen: Über Kollegen aus dem Verein habe ich mir meine ersten drei Wirtschaftsvölker besorgt.
Ebenfalls zu Anfang 2023 bekam ich Wind davon, dass der BV Künzelsau einen Neuimkerkurs durchführen würde (die Öhringer haben 2023 pausiert).
Nichts wie hin: Informationsveranstaltung, Anmeldung, Theorie und dann auch Praxis. Bei der Kursgebühr waren ein Ablegervolk zum praktischen Üben sowie Kursunterlagen enthalten. So konnte ich einerseits mit dem Ablegervolk die Ausbildung absolvieren und gleichzeitig bei meinen Wirtschaftsvölkern zusätzlich
praktisches umsetzen und lernen.
Wie zu sehen ist, haben unsere Bienen ihren Platz in einem Bienenhaus erhalten. Ein 'wandern' mit den Bienen zu unterschiedlichen Trachten wollte ich mir nicht antun.
Und der glückliche Imker Achim ist weitestgehend Witterungsunabhängig.
Somit kommen für unsere Bienen nur Trachten (Nektar-quellen) infrage, die im Flugradius von 3-5 km der Sammlerinnen liegen.
🐝
Im 2ten Jahr des Imkerns dachte ich, das Gelernte aus dem Imkerkurs selbständig umzusetzen und meinen Völkerbestand zu erweitern: Mit Ablegern aus den vorhandenen Völkern!
Gesagt getan.
Ich habe meinen Imkerfreund Oskar vom Büschelhof gefragt, ob ich bei ihm meine Ableger abstellen könnte: KLAR.
Ich habe also meine 2 Ableger vorbereitet und mich damit auf den Weg zum Büschelhof gemacht.
Dort wurde ich allerdings heftig begrüßt: ein Bienenschwarm war damit beschäftigt, sich an einem Baum zu sammeln.
Und dann gings schnell: Lore, Oskars Frau sagte, Oskar sei nicht zu erreichen. Somit wollte ich auf alle Fälle den Schwarm sicherstellen.
Meine Ableger auf die Palette, zurück in meinen Bienenstand, Leere Zarge, Wassersprühflasche, Handsäge, Bockleiter usw. eingepackt, zurück aufn Büschelhof und meinen Imker-Ritterschlag erhalten: Schwarm einfangen.
Hat tatsächlich geklappt! Oskar war mittlerweile zurück und hat netterweise auf den Schwarm verzichtet.

